Ein ganzer Monat mit dem sehr zerbrechlichen Leben…

Liebe Freundinnen und Freunde, ihr Lieben alle, die ihr hier lest…

Jetzt habe ich einen Monat lang täglich etwas in mein Blog geschrieben, so wie ich es mir am Anfang des Jahres vorgenommen hatte. Ich habe gehofft, damit ein bisschen Disziplin in mein Leben zu bekommen, weniger am Computer sinnlos rumzudaddeln und mit der Idee „nulla dies sine linea“ Anregungen und Entwicklungschancen zu entdecken.

Ich muss zugeben, ein bisschen habe ich geschummelt, nicht alle Texte waren ganz neu, die ich in diesem Monat hier veröffentlicht habe. Ich habe sie aber alle noch einmal durchgesehen, und ich stehe immer noch hinter jedem einzelnen und hätte sie auch heute noch so schreiben können. Mein terminkalender hat mich dazu gezwungen, hier ab und zu „einen alten Wolf heulen zu lassen.“

Der Anspruch, jeden Tag etwas Interessantes zu schreiben, hat aber eine gewisse Sogfunktion entwickelt, die mir wohl auf Dauer nicht so gut tun würde; und darum möchte ich Euch heute bitten, mich von meinem Versprechen zu entbinden.

Ich habe noch viele schöne Ideen in meinem Kopf, werde die auch formulieren und hier veröffentlichen; und ich habe auch noch Texte und Bilder (!) von früher auf meiner Festplatte, die ich hier veröffentlichen will. Nur eben nicht mehr unbedingt täglich.

Dann müsst Ihr ja auch nicht mehr jeden Tag gucken, ob es hier etwas Neues gibt. Das entspannt ja dann auch ein bisschen.

 

4 Gedanken zu “Ein ganzer Monat mit dem sehr zerbrechlichen Leben…

  1. Lieber Richard, von mir warst Du von vorn herein von Deinem Versprechen entbunden, bzw. ich hatte es gar nicht als ein Versprechen den anderen gegenüber, sondern Dir selbst gegenüber aufgefasst und gesagt/geschrieben, … Ach, kannste ja bitte selbst nachgucken, was ich geschrieben habe. Sinngemäß jedenfalls: Lass es – dieses erzwungene jeden Tag mindestens ein Satz! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man extrovertiertere und introvertierte Phasen hat, Zeiten, in denen das analoge Leben vom Bloggen abhält, und Zeiten in denen man sich in jeder freien Minute hier reinhängt. Das ist doch völlig okay. – Schreib halt, wenn Dir der Sinn danach steht und Deine Zeit es erlaubt. Wer nichts von Dir verpassen will, kann sich doch per Abo benachrichtigen lassen.
    Liebe Grüße
    Christa

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  2. Ich fand das, ehrlich gesagt, auch ein ziemlich ehrgeiziges Projekt. Ich hätte das nicht mal einen Monat ausgehalten, daher: Herzlichen Glückwunsch, dass Du es soweit gebracht hast. Vor allem, weil Du ja keine kurzen Texte schreibst, sondern, wenn einmal losgelassen, kaum wieder einzufangen bist 😛

    Ich freue mich aber über alles, was Du schreibst!

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  3. … sich selbst überfordern nützt niemandem. Gedanken gebrauchen Zeit und Raum, um sich zu entwickeln und Tage sind verschieden. Den eigenen Rhythmus bedenken … das Schreiben, das Lesen inbegriffen, ist keine Pflichtveranstaltung. Ob man mit allem, was man macht, unbemerkt eine Pflicht eingeht oder einzugehen glaubt … dieser Gedanke kommt mir gerade …

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  4. Ganz ehrlich? Ich habe mich gefragt, wo du die Zeit hernimmst, um soviel zu schreiben. Deine Texte sind oft interessant zu lesen, dennoch sollte das Bloggen für niemanden Druck erzeugen. Also schreibe wann und sooft es dir selbst guttut, dann tut es auch uns Lesern gut. Liebe Grüße von Holda Stern

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