Die fünfte Jahreszeit

Was ist das für ein Tag! Heute hat der Karneval begonnen, zumindest im Rheinland; und viele „Narren“ sind schon wieder außer Rand und Band.

Ich mag den Karneval eigentlich gar nicht, aber ich habe diesen Tag immer wieder zum Anlaß genommen, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in meiner Gemeinde Pfannkuchen zu kaufen. Vielleicht sagt Ihr ja „Berliner“. Oder Krapfen. Sicher gibt es auch noch andere Namen, aber lecker sind die Dinger in jedem Fall.

In meiner neuen Gemeinde arbeitet heute am Montag nur eine kleine „Stammbesetzung“, also kaufe ich die Pfannkuchen heute nur für meine Frau und mich selbst. Aber irgendwie fehlt es mir, das Team mit süßem Fettgebäck zu beglücken. Das war schon so etwas wie ein fester Brauch…

Jetzt bald, in wenigen Minuten, tritt Merkur vor die Sonnenscheibe, von der Erde aus gesehen ist er dann als winzig kleiner schwarzer Fleck auf der Sonne zu sehen. So ein Merkurtransit ist ziemlich selten, er kommt nur so alle zehn bis fünfzehn Jahre einmal vor.

Nun guckt bloß nicht mit den Augen direkt in die Sonne, Ihr könnt blind davon werden! Aber auch mit einer Sonnenfinsternis-Schutzbrille kann man nichts erkennnen, der Merkur ist mit ca. 4000 Kilometern Durchmesser einfach zu klein und zu weit weg, um ihn mit bloßem Auge zu sehen. In der Sternwarte hier in Berlin kann man ihn durch ein Teleskop mit Filter gut erkennen, und die NASA streamt auf ihrer Webseite die Aufnahmen einer Live-Kamera in der Erdumlaufbahn. Hier ist der Link:

Nasa Merkurdurchgang Live-Video

Und heute Nachmittag um 17 Uhr ist Martinstag in meiner Gemeinde, die Kinder werden mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen und „Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne…“ singen. Der Merkur kommt da leider nicht vor…

Ein Gedanke zu “Die fünfte Jahreszeit

  1. Hmmm lecker bei uns im Süden nennen wir das Gebäck Berliner. Für mich ist der 11.11. St. Martin mit den Laternen Umzügen. Das war immer sehr schön mit den Kindern an den Umzügen teilzunehmen und zu hoffen dass die Laternen nicht ausgingen oder im schlimmsten Fall abbrennen. Die lange Schlange von singenden Kindern die von weitem wie Glühwürmchen aussahen.Einfach unvergesslich. Die grossen Geschwister wollten natürlich auch mit ohne Laterne, aber die Würstchen und den Kinderpunsch haben sie gerne genommen. Es war oft der erste Tag im Herbst an dem die Handschuhe rausgekramt wurden.,.oh je wo steckt nur der zweite?. Immer wieder Aufregung. Heute geht mein Enkel zum ersten Mal zum Laternen Umzug… ich kann nicht dabei sein,zu weit weg. In Gedanken bin ich dabei. Ein Lied habe ich über das Handy auch schon von ihm gehört. Wie die Zeit vergeht. In Frankreich ist heute ein Feiertag. Vor 101 Jahren wurde der erste Weltkrieg beendet. Ich hoffe und wünsche dass wir weiterhin friedlich mit unseren Kindern das Licht in die dunkle Nacht bringen dürfen und die Kälte etwas Lindern..lässt uns das Licht teilen

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