Ein Gedicht vom Meer und von den Bergen und von der Liebe

Dem Meer
ist es vielleicht egal
an welche Ufer seine Wellen schlagen
und gleich
welch Wind auf ihm die Wogen
aufwühlt und die Gischt versprüht.


Wohin
das Schiff auch immer fährt,
das nun schon viele Tage segelt
und ob
die Menschen auf ihm heute
die Liebe antreibt oder Hass und Krieg.


Ein Berg,
der in die hohen Wolken
den Gipfel steckt, auch ihm ist es ganz gleich,
ob Schnee fällt,
Blitz und Donner hageln,
ob warmes Licht vom Himmel auf ihn fällt.


Und nicht
berührt sein Herz
das Dorf, wo Menschen wohnen
ob’s lebt
und bleibt an seiner Flanke,
ob morgen schon ein Erdrutsch es verschlingt.


Doch ich
bin nicht das Meer und
nicht ein Berg aus Stein mit kaltem Herz
denn ich
ich lebe und ich fühle
und sie sind tot, und nicht rührt sie ein Schmerz


und Du
bist mir nicht gleich
ich hab mich Dir verbunden
mir ist
es nicht gleichgültig
ob du mich liebst und gerne bei mir bist

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