Eine Woche vor Totensonntag – der Totenschein

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Von den Machern von „Glaub schon“, die unter anderem den besten Adventskalender überhaupt ins Internet gestellt haben, gibt es jetzt auch eine Reihe von Videos für die Woche vor dem Totensonntag. Witzig und nachdenklich wird die Geschichte von Lazarus erzählt, dem Freund der Maria von Magdala, den Jesus aus dem Grab ins Leben zurück gerufen hat…

So eine Auferstehung bringt mancherlei Komplikationen mit sich, nicht zuletzt mit den Behörden, die für so etwas einfach nicht die passenden Formulare bereit haben…

Schaut es Euch an!

Die Empfehlung zum Adventskalender „Weihnachtsfestnahme“ gibts hier: Adventskalender… Weihnachtsfestnahme

Entscheidung im Zelt – Predigt am Volkstrauertag 2021

1 Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. 2 Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, 3weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden.

4 Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. 5 Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat.

6 So sind wir denn allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; 7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 8 Wir sind aber getrost und begehren sehr, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.

9 Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, dass wir ihm wohlgefallen. 10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse.

Gnade sei mit uns und Friede von Gott, unserem Vater,
und dem Herrn Jesus Christus.

Er segne an uns Reden und Hören!

Amen!

Zelten

Wer ein Zelt hat, ist hier noch gut dran. An der Grenze nach Polen sitzen sie im Dreck, im Regen und in der Kälte. Die Zukunft ist ungewiss, niemand weiß, wann er weiter ziehen darf, ob überhaupt, und ob es ein Land gibt, das ihn aufnehmen wird, ihm einen Platz in einem Heim zuweisen wird, vielleicht sogar eine Wohnung, ein Land, in dem er eine Arbeitserlaubnis erhalten wird, ein Land, in dem er nicht Angst haben muss, wieder abgeschoben zu werden, ein Land, das ihm Heimat werden könnte. Hier an der Grenze zwischen Weißrussland und Polen, an der Grenze zur Europäischen Union, ist alles möglich. Vielleicht geht es morgen weiter in den Westen, vielleicht landet er zusammengeschlagen mit gebrochenen Knochen in irgendeinem Lazarett. Wie gesagt: Wer ein Zelt hat, ist noch gut dran.

Nichts ist sicher: woher die nächste Mahlzeit kommt, wo man seine Kleidung waschen und trocknen kann, woher man Medikamente und Verbandszeug für Kranke und Verletzte bekommt, ob die Soldaten und die Schleuser, denen man heute viel Geld gezahlt hat, sich morgen noch daran erinnern wollen und wirklich irgendwo zwischen Büschen versteckt ein kleines Tor sich auftut, durch das man in die Freiheit wandern kann, hinein nach Polen und vielleicht weiter nach Deutschland, das so viele wunderbar beschrieben haben wie das gelobte Land…

Heimat

Wir verbinden mit dem Gedanken an das Leben in einem Zelt fröhliche Jugenderinnerungen. Nächte am Lagerfeuer, Gesänge zur Gitarre, Konfirmandenfahrten oder Camping im Urlaub mit der Familie. Ein See ist in der Nähe, in dem man Baden kann. Es ist sommerlich warm am Tag, und sollte es Nachts mal kalt werden, kann man sich in den dicken wärmenden Schlafsack wickeln und einen Kakao trinken, den ein Freund oder jemand aus der Familie auf dem Campingkocher heiß gemacht hat. Zwischen dem Sternenhimmel und der Nasenspitze ist nur eine dünne Zeltplane, man kann die Vögel singen hören und den Wind in den Zweigen rauschen. Selbst, wenn es regnet, ist das Prasseln der Tropfen auf der imprägnierten Leinwand nicht mehr als ein beruhigendes, geradezu einschläferndes Geräusch.

Im schlimmsten Fall könnte man ja die Zelte abbrechen, Planen, Stangen, Heringe und Luftmatratzen im Auto verstauen und nach Hause fahren, wo eine beheizbare Wohnung und ein warmes und trockenes Bett wartet. Wenn wir zelten waren, war das für uns wie eine Pause von der Zivilisation, ein Urlaub aus der Sesshaftigkeit in Mauern aus Beton, Backsteinen oder Stahl, ein erholsamer, kurzer, begrenter Urlaub, aus dem man jederzeit wieder zurück kehren kann, sollte es die Not erfordern…

Kleidung

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung… Das sagen die Menschen gern, die an der Nordsee Urlaub machen. Dort ist das Wetter gern unbeständig und launisch, man muss auf alles vorbereitet sein. „Zwiebelprinzip“ haben wir das immer genannt, wenn man sich durch An- und Ausziehen der Kleidung an das aktuelle Wetter anpassen kann – T-Shirt, Pulli, Sweater, Windjacke und Gummimantel sind dabei, und wenn die Wolken den Himmel bedecken und die ersten Tropfen fallen, waren wir vorbereitet… Wer geht schon mit einem Regenschirm auf Wanderschaft…

Eine Jugendgruppe aus einer Partnergemeinde des Kirchenkreises Schöneberg hat vor einigen Jahren ein Experiment gewagt: Sie haben einen Monat lang in ihrem Ort im südlichen England wie Obdachlose gelebt. Vier Wochen lang haben sie während der Sommerferien in Lumpen um den Brunnen auf dem Markt herum gesessen, in Pappkartons geschlafen, von dem gelebt, was die Leute ihnen geschenkt haben. Die Polizei war eingeweiht, darum wurden sie nicht wie andere Obdachlose von diesem Ort vertrieben; und einmal am Tag durften sie im Pfarrhaus neben der Kirche heiß duschen und sich eine Stunde aufwärmen. Dann aber hieß es wieder: hinaus auf die Straße, zu den Menschen, die sie empört anschauten und tuschelten: So viele junge Leute! Haben die nichts Besseres zu tun, als hier rumzusitzen und zu betteln? Können die nicht arbeiten gehen, jung und kräftig, wie sie sind? Zu meiner Zeit hätte es das nicht gegeben, da wäre längst die Polizei gekommen und hätte sie bei ihren Eltern abgegeben oder dahin gebracht, wo solches Pack hingehört…

Die Jugendlichen haben hinterher berichtet: Das Schlimmste war, dass uns die Leute angesehen haben, als hätten wir keine Ehre, keine Würde. Wer so unangepasst herumsitzt wie ein Bettler oder eine Obdachlose, der kann keine Achtung mehr erwarten, der hat der Gesellschaft nichts zu geben, der ist es nicht einmal mehr wert, dass man ihm in die Augen schaut. Selbst die Leute, die uns ein Brot gegeben haben oder eine Limo hingestellt haben, haben uns kaum einmal angeschaut. Das war auf Dauer unerträglich… Das war richtig schlimm! Gegen die kalten Blicke der Mitmenschen hilft auch die warme Kleidung nach dem Zwiebelprinzip nichts.

Keine bleibende Stadt…

Paulus hat mit seinem Bild vom Zelten wohl eher an die Flüchtlinge als an Campingtouristen gedacht, mehr an die Obdachlosen als an die, die nach vier Wochen erschöpft und müde, aber um eine wichtige erfahrung reicher in ihre Elternhäuser zurück kehren konnten…

Für die Menschen, denen das Leben ohne ein festes Dach über dem Kopf kein Experiment oder Abenteuer ist, bleibt keine Wahl und keine Alternative: sie müssen in ihren Zelten oder Wellblechbaracken ausharren oder sogar unter dem freien Himmel wohnen, allen rauhen Wettern ausgesetzt und ein ungewisses Schicksal vor sich. „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir…“ – das sagen nicht Menschen, die auf dem Weg sind in einen erholsamen Urlaub; das sagen Flüchtende, die im Elend sind und eine Heimat suchen, in der sie leben und zu sich selbst kommen können.

Genau so, schreibt er, sind wir in der Welt. Wir sind hier nicht zu Hause. Wir sind nur auf der Durchreise. Unser Leben ist nur eine Pilgerfahrt, unser Leib ist nur wie ein Zelt, bestenfalls eine Hütte, eine armselige Behausung, in der der Wind durch die Ritzen pfeift und die Kälte in jeden Winkel dringt.

Hier haben wir keine bleibende Stadt, dies ist nicht unsere Heimat. Kein Ort, an dem man gerne wohnt, keine Heimat auf Dauer, nirgends. Unsere Sehnsucht ist nicht auf ein Ziel in dieser Welt gerichtet, denn – so schön der Weg auch ist – zuhause sind wir in dem Bau, den Gott errichtet hat, in dem Haus des Vaters, das nicht von Menschenhänden erbaut ist. Selbst die prächtigste Villa, der schönste Palast ist nur wie ein fadenscheiniges, abgenutztes Kleid, eine zerrissene Jeans, Lumpen, die nur notdürftig davon ablenken können, dass wir eigentlich nackt sind.

Vor Gott sind wir alle gleich. Und im Sterben gibt es keinen Unterschied. Bettler sind wir, das ist wahr! Wenn wir unseren letzten Atemzug tun, teilt jeder von uns die gleiche Not und stellt sich die selben Fragen…

Werde ich bestehen vor seinem Richterstuhl? Werde ich in seine Augen sehen können, ohne vor Scham und Schuldbewusstsein zu erröten, verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das Ziel meines Lebens verfehlt habe? Können wir uns darauf verlassen, dass an unserem Ende „das Sterbliche verschlungen wird vom Leben“, so wie Paulus es beschreibt – und nicht das Leben dahinwelkt im Tod?

Ehre

Die Menschenwürde, die Ehre, die wir einander erweisen sollen, hängt nicht an der Bekleidung, ob wir Talar oder Robe, Uniform oder Blaumann tragen oder die Lumpen der Bettler und Landstreicher. Die Menschenwürde häbgt nicht an dem Haus, in dem wir wohnen, sei es eine große Villa mit Garten oder ein 500 Jahre altes Bauernhaus, sei es eine Neubauwohnung, verkehsgünstig gelegen und umweltschonender Zentralheizung oder eben ein Zelt oder ein Container in einer improvisierten Siedlung für Geflüchtete. Die Menschenwürde hängt nicht daran, wieviel jemand im Portemonnaie hat oder auf dem Konto, ob er an der Universität studierte oder alles, was er weiß, von seinen Eltern gelernt hat…

Die Würde eines Menschen besteht darin, dass er nach dem Bild Gottes geschaffen ist; er ist ihm ähnlicher als sein eigener Schatten. Im Gesicht des Obdachlosen und des Geflüchteten erkennen wir genau so die Würde, die Ehre und den Herrlichkeit Gottes wieder wir im Gesicht des Pfarrers, des Polizisten, der Ärztin und des Bürgermeisters…

Würde, Ehre und Herrlichkeit kommen da her, dass wir Menschen nach dem Willen Gottes sind – und wo immer wir uns auf unserer Reise durch die Welt gerade bewegen, ist er an unserer Seite. Laßt uns niemals vergessen, dass das für alle Menschen gilt! Sie kennen die Geschichte von der obdachlosen Frau und der Rose? Wenn wir helfen wollen, lasst uns nie aus dem Blick verlieren, dass wir das Gegenüber eines Menschen ist, der genau so ist wie wir selbst; ein Bild Gottes…

Wohlgefallen

„Wir setzen unsere Ehre darein, dass wir ihm wohl gefallen.“ Weil wir wissen, dass alle Menschen Ehre und Würde darin haben, dass sie nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, geht es nun darum, dieser Ehre entsprechend zu leben. Zu werden, was wir sind und schon immer waren. Das zu tun, was unserem Wesen und seinem Willen entspricht, nämlich unserem Wesen als Ebenbilder Gottes, als Geschwister unseres Bruders Jesus Christus. So zu leben, dass wir unserem Spiegelbild gerade und frei in die Augen sehen können. So zu leben, dass wir am Ende ihm in die Augen sehen können. Und sei es nur mit Augen voller Dankbarkeit, weil er uns alle unsere Schuld vergibt.

Offenbar

Am Ende spricht Paulus vom Gericht Christi, vor dem wir alle unterschiedslos erscheinen müssen, vor dem am Ende jedes Menschen Leben offenbar wird. Als ob dieses Leben eine Art Prüfung wäre, ein Test, ein Gutachten, an dem sich entscheidet, ob und wie wir unserer Würde entsprechend gelebt und gehandelt haben. Aber Paulus macht Mut – wir müssen dieses Gericht nicht fürchten. Im Gegenteil: er kann es scheinbar kaum erwarten, dieses Leben, seine „Hütte“, zu verlassen, um endlich! endlich! dort anzukommen, wo all seine Mühe belohnt wird und er den Siegespreis bekommen wird, wo ihm gesagt wird: „Geh ein zu deines Herrn Freude!“…

Gerichtet

„Was ihr an den Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan!“ sagt Christus im Weltgericht, so wie der Evangelist es beschreibt. Ob wir Jesus die Ehre geben, entscheidet sich nicht nur hier in der Kirche. Es entscheidet sich an den Grenzen der EU nach Weißrussland, an den Häfen zu den Fluten des Mittelmeers hin, auf der Balkan-Route, wo immer Menschen in verzweifelter Not nach einer neuen Heimat suchen. Es entscheidet sich in den Konferenzen und Sitzungen, wo Mächtige und Delegierte über die Zukunft ganzer Völker entscheiden. Und es entscheidet sich auf den Straßen unserer Stadt, daran, ob wir Obdachlosen und Geflüchteten, Bettlern und Bittstellern in die Augen sehen – und Christus in ihnen erkennen und in ihm uns selbst…

Asche – zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Wo einst das Leben blühte
herrscht nun der Tod.
Wo Liebe die Menschen vereinte
siegt der Haß.
Das Herz wird zu Stein.
Die Blumen zu Asche.

Erst brannten die Bücher.
Die Freiheit der Gedanken
war den Herrschenden unangenehm.
Ihre enge Weltsicht war brüskiert
durch Witz und Humor,
durch Satire und Klugheit.
Was sich ihrem Denken nicht unterwarf
sich der Propaganda nicht beugte,
musste brennen und zu Asche werden.
Staub, den der Wind verweht.

Dann brannten Häuser:
die Wohnungen und die Werkstätten,
die Museen und Galerien,
die Bäder und Schulen,
sogar die Häuser Gottes,
die Synagogen.
Kein Stein blieb auf dem anderen.
Gold und Marmor zierten die Häuser der Mörder,
Bilder und Statuen wurden geraubt.
Zurück blieb Schutt und Asche;
Staub, den der Wind verweht.

Am Ende brannten Menschen.
Männer, die Arbeitskollegen gewesen;
Frauen, die gemeinsam gekocht,
Kinder, die man kannte vom Besuch im Zoo,
vom Einkauf auf dem Markt,
vom Schwimmen im Teich,
vom Tanz im festlichen Saal
unter dem Leuchter aus Kristall…
Sie verbrannten in ihren Häusern,
in den Öfen der Konzentrationslager.
Zurück blieb die Asche,
Staub, den der Wind verweht.

Zurück blieben aber auch ihre Namen,
ihre Geschichten, Briefe, Fotos…
Erinnerungen an ein dünnes Kind in kurzer Hose;
An eine freundliche Frau mit dem Brautstrauß in der Hand.
An den Mann mit der Brille und dem schwarzen Haar.

Zurück blieben die Stolpersteine,
die schmerzende Schuld,
das Gewissen, das nicht zur Ruhe kommen kann,
nicht kommen darf…

Denn wer die Geschichte vergisst,
ist dazu verdammt,
sie noch einmal zu erleben.

Und wer nicht vergessen ist,
widersteht noch dem Wind,
der Staub und Asche
verweht…

Das Erntedankfest der Jäger…

Schmuck zur Hubertusmesse in der Seemannskirche in Prerow

Heute war ich zum ersten Mal Teilnehmer bei einer Hubertusmesse. Diese Gottesdienste werden in vielen, vor allem ländlichen Gemeinden um den 3. November herum gefeiert. Hubertus war Bischof von Lüttich und lebte um 700 nach Christus. Er gilt als Heiliger der Jäger, aber auch der Mathematiker und der Optiker.

Eine Wanderlegende erzählt, dass ihm auf einer Jagd ein großer Hirsch erschien, zwischen dessen Geweihen ein leuchtendes Kreuz aufstrahlte. Manche erzählen,  dass Hubertus danach der Jagd abgeschworen habe, andere sagen, er habe danach nur noch aus Verantwortung gegen Tiere und Umwelt zu Pfeil und Bogen gegriffen und nicht mehr aus Vergnügungssucht oder zum Spaß gejagt… Es kommt hier wohl vor allem darauf an,  wen man zu dieser Bekehrung zum Besseren befragt…

Die große Kirche in Prerow war innen festlich geschmückt, an den Wänden und auf den Bänken hingen Tannenzweige, vor dem Altar standen Zweige mit roten und goldenen Blättern, und zwei riesengroße Hirschgeweihe verzierten die Säulen rechts und links der Chorempore. Überall gab es liebevoll platzierte Kleinigkeiten zu sehen, zum Beispiel das Jagdhorn am Fuß des Lesepultes…

In diesem Gottesdienst wurde nicht auf der Orgel gespielt, sondern ein großer Bläserchor mit Jagdhörnern begleitete mit Melodien aus der Tradition der Jäger die liturgischen Stücke und den Gesang der Gemeinde. Voll war es in der Kirche,  nach Corona-Regeln eigentlich sogar zu voll. Gemeinsam sangen wir „Großer Gott, wir loben dich…“ und „Ich bete an die Macht der Liebe…“

Mit einem Grußwort des Vorsitzenden der Jägervereinigung begann der Wortteil des Gottesdienstes. Die Jäger sind sich bewusst, dass sie von einem großen Teil der Menschen in Deutschland als Tierquäler angesehen werden, die aus Spaß Tiere töten. Tatsächlich leisten Jäger aber einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Pflege der Tiere und gewährleisten das natürliche Gleichgewicht der Natur und die Gesundheit der Tiere im Land. Jetzt gerade ist es zum Beispiel sinnvoll, viele Wildschweine zu töten und so die Ausbreitung der russischen Schweinepest zu stoppen, bevor sie auch den Bestand der Nutztiere, der Hausschweine befällt.

Hubertus steht ja gerade für eine waidgerechte Jagd, die Tierquälerei vermeidet – im Gegensatz zu den „sportlich“ motivierten Schießereien von Laien, die oft Tiere nur verletzen oder gefährdete Arten jagen.

Die Pfarrerin sprach humorvoll und einfühlsam über das, was das Erlebnis,  auf der Jagd zu sein, mit dem Leben als Christin oder Christ überhaupt gemeinsam hat: das Bewusstsein, verantwortlich zu sein für das Leben aller Wesen im „Revier“ und das Wissen davon, dass wir hier nur zu Gast sind, nur ein Teil im Gesamtbild der Schöpfung Gottes. Als solche,  die mit der Schöpfung leben, dürfen wir sie auch nutzen, aber nicht missbrauchen oder gar zerstören. Für Jägerinnen und Jäger gilt wie für alle Menschen,  dass sie um Gottes Willen respektvoll und behutsam mit dem umgehen, was ihnen anvertraut ist.

Die Bläser spielten den Hubertusmarsch und auch eine Art „Glockengeläut“ mit vierstimmigen Klängen, die wirklich ganz wie die Glocken im Turm töten – auch das ein alter Brauch bei der Hubertusmesse, die manchmal auch weit weg von der Kirche mitten im Wald gefeiert wird.

Am Ende des Gottesdienstes wurde gebetet für die Bewahrung der Schöpfung, für die heilende Kraft der Natur und für den Frieden für alle Menschen in einer sich schnell verändernden Welt.

Mir hat der Gottesdienst sehr gefallen und viele ungewohnte Gedanken in mir geweckt. Besonders schön fand ich die enge Verbindung zwischen den Leuten aus der Gemeinde nicht der Vereinigung der Jäger, von der man an vielen Stellen des Gottesdienstes etwas spüren konnte. Ich weiß darum nicht, ob so etwas in einer „meiner“ Gemeinden auch funktionieren könnte – es gibt bisher keine solchen Kontakte, obwohl ich weiß, dass es auch um Schönefeld herum eine Jagdvereinigung gibt…

Wetten, dass…

…Ich diese Sendung heute Abend nicht sehen werde?

Früher gehörte sie wie bei vielen anderen Menschen zu einem vertrauten Ritual. In dem Buch „Generation Golf“ ist es genial beschrieben: die ganze Familie versammelt sich vor dem Fernseher, es gibt Erdnuss-Flips und Salzstangen, Bier für die Großen und Brause mit Himbeersirup für die Kleinen, und dann wird geguckt, wie fremde Menschen Telefonbücher zerreißen und Bierflaschen mit der Baggerschaufel auf machen, wie sie Spielkarten am Geruch erkennen oder schneller als professionelle Barkeeper Cocktails mit Sekt in Gläser schütten…

Es war gemütlich und spannend, man konnte kluge oder spöttische Bemerkungen machen; und wenigstens ein mal in der Woche hatte man das Gefühl, zur genau richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein.

Damals hätte ich große Lust gehabt, in dieser Sendung mit zu machen und zu wetten, dass ich 150 Psalmen in der Luther-Übersetzung an dem Geräusch erkennen kann, das entsteht, wenn man sie mit einem Neun-Nadel-Drucker ausdruckt…

Heute will ich es aber nicht sehen. Ich glaube nicht, dass dieses Konzept in dieser Zeit noch funktioniert,  und ich möchte die schönen Erinnerungen an damals nicht vermischen mit der wahrscheinlich unvermeidlichen Enttäuschung über den traurigen Versuch, einen Zombie wiederzubeleben…

Nicht einmal die Hälfte von ABBA oder Udo Lindenberg können mich da reizen… Lustiger ist es aber, die Sendung nicht zu sehen und die Kommentare auf Twitter zu lesen und mir vorzustellen, welche peinlichen Katastrophen da geschehen. Extra für dies Revival wurde das Wort cringe aus der „Jugendsprache“ der 2010er Jahre in den allgemeinen Sprachgebrauch zurück geholt…

Bisher gab es also anscheinend einen deutschen Schäferhund, der Müll sortiert… Thomas Gottschalk flirtet unangemessen mit den Frauen, die über die Bühne kommen und gehen, und gerade macht ein niedliches Kind namens Emil irgendwas, aber bei Twitter schreibt niemand, was er eigentlich genau macht, also kann ich hier nichts darüber schreiben…

Helene Fischer nutzt die Gelegenheit, Werbung für sich selbst zu machen, so wie es früher die großen Stars auch immer gemacht haben; auf Twitter machen sie Witze drüber, dass sie nach ihrem Auftritt wahrscheinlich gleich „leider zum Flughafen muss“, weil sie keine Lust hat, sich den Rest der Peinlichkeiten anzutun…

Jetzt tritt die Hälfte von ABBA auf, nur die Männer, also sozusagen BB, und die Leute auf Twitter finden den Auftritt zu Hälfte wenig beeindruckend, die andere Hälfte träumt von Kindheitserinnerungen, in denen sie zu „dancing queen“ und „waterloo“ getanzt haben oder bei „fernando“ auf der Tanzfläche gekuschelt haben… Ach ja…

Während jetzt jemand mit Dartpfeilen auf eine weiß auf weiß gedruckte Weltkarte wirft und dabei anscheinend ziemlich gut die vorher angesagten Länder trifft, erinnere ich mich an frühere Zeiten: auch als ich schon erwachsen war, habe ich „Wetten, dass…“ noch ganz gern gesehen, damals meistens bei meiner Oma, die zur Feier des Tages zwei oder drei Gläschen Eierlikör mit mir getrunken hat. Sie fand immer die Wetten besonders schön, in denen Tiere vorkamen.

Jetzt singt die Hälfte von ABBA zusammen mit Helene Fischer „SOS“ – Vielleicht ein ernstzunehmender Hilferuf? Sie sind Stars, holt sie da raus!

Ich gehe jetzt schlafen. Joko und Klaas sind jetzt da. Aber ich werde müde und irgendwie erwarte ich auch nichts Spannendes mehr. Ich glaube, früher bin ich auch immer bei Wetten, dass… eingeschlafen. Nie wusste ich, wer am Schluss gewonnen hätte. War aber eigentlich auch nicht mehr wichtig…

Gute Nacht…

Nach der Sitzung des Gemeindekirchenrates

Beinahe ist es Mitternacht. Endlich wieder zu Hause. Der Tag war anstrengend. Doch nun ist er vorbei.

Nach den Besuchen im Krankenhaus, nach der Bibelstunde und nach der Probe für den Gottesdienst zum Gedenken an die Zerstörung der Synagoge ist noch Zeit für ein schnelles Abendessen.

Und dann beginnt die Sitzung mit dem Gemeindekirchenrat, den „Ältesten“, die zusammen mit den Pfarrern die Gemeinde leiten. Die Tagesordnung ist gut gefüllt mit Themen; manche können schnell abgearbeitet werden, manche brauchen eine leidenschaftliche Diskussion, bevor wir uns zu einer Entscheidung durchringen können.

Eine Spende soll genutzt werden, um Spielzeug für die Kindergruppe zu kaufen; eine gemeinsame Adventsandacht mit dem Sportverein am Ort ist schnell beschlossen. Aber wie setzen wir die Corona-Regeln in den Gottesdiensten am Heiligen Abend um, wenn vielleicht – hoffentlich! – hundert Leute in unserer kleinen Dorfkirche sitzen wollen? Können wir die Silvesterfeiern auch draußen im Hof des Gemeindehauses machen? Wer sorgt für heiße Getränke, wer kümmert sich um Fackeln, damit wir nicht im Dunkeln stehen? Aus einer Frage werden drei, aus einem kleinen Problem entwickelt sich schnell ein großes…

Manchmal kochen Emotionen hoch, werden die Gespräche hitzig. Und plötzlich lachen wir zusammen über unsere Verbohrtheit. Mit ein bisschen Humor geht es weiter.

Erst spät in der Nacht sind wir fertig. Einige fahren nach Hause, weil sie am nächsten Tag arbeiten müssen, die Rentnerinnen und Rentner stehen noch in der Küche und spülen die Gläser. Dabei wird noch ein bisschen geredet, vom letzten Urlaub erzählt, von dem kranken Schwiegersohn, vom Wandertag mit der Seniorengruppe…

Der Pfarrer geht als letztes und schließt die Tür im Gemeindehaus ab.

Alles in allem war das ein guter Tag. Die Ältesten, alle machen sie diese verantwortungsvolle Arbeit ehrenamtlich, engagiert und meist mit Freude. Obwohl es für sie oft mühsam und anstrengend ist, macht es zufrieden, etwas bewegen zu können und so die Gemeinde zu unserer Kirche machen zu können.

Jetzt bin ich wieder zuhause, meine Frau schläft schon lange. Sie hat nur verschlafen geblinzelt, als ich ihr einen Gute-Nacht-Kuss gab. Ein Glas Traubensaft und eine Partie Schach am Computer helfen mir, abzuschalten. Das Letzte am Tag: ein Gebet. Ich bin dankbar für alle diese Menschen, die die Verantwortung mit mir teilen und die Last mit tragen. Ohne sie gäbe es die Gemeinde nicht, ohne sie arbeitet der Pfarrer vergeblich. Gott, danke, dass du mir diese Leute zur Seite gestellt hast. Hilf uns, dass wir gemeinsam auf dem Weg bleiben. Und nun – Gute Nacht!

Alle Heiligen, alle Seelen…

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The Playfords –

Ach, wie flüchtig, ach, wie nichtig ist der Menschen Leben…

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Ach wie flüchtig, ach wie nichtig.

1.
     Ach wie flüchtig,
Ach wie nichtig
Ist der Menschen Leben!
     Wie ein NEBEL bald entstehet
Und auch wieder bald vergehet,
So ist unser LEBEN, sehet!

2.
     Ach wie nichtig,
Ach wie flüchtig
Sind der Menschen Tage!
     Wie ein Strom beginnt zu rinnen
Und mit lauffen nicht helt innen,
So fährt unsre Zeit von hinnen!

3.
     Ach wie flüchtig,
Ach wie nichtig
Ist der Menschen Freude!
     Wie sich wechseln Stund und zeiten,
Licht und Dunckel, Fried und streiten,
So sind unsre Fröligkeiten !

4.
     Ach wie nichtig,
Ach wie flüchtig
Ist der Menschen Schöne!
     Wie ein Blümlein bald vergehet,
Wenn ein rauhes Lüfftlein wehet,
So ist unsre Schöne, sehet!

10.
     Ach wie nichtig,
Ach wie flüchtig
Sind der Menschen Schätze!
     Es kan Gluht und Fluth entstehen,
Dadurch, eh wir uns versehen,
Alles muß zu trümmern gehen!

12.
     Ach wie nichtig,
Ach wie flüchtig
Ist der Menschen Prangen!
     Der im Purpur hoch vermessen
Ist als wie ein Gott gesessen,
Dessen wird im Todt vergessen!

13.
     Ach wie flüchtig,
Ach wie nichtig
Sind der Menschen Sachen!
     Alles, alles, was wir sehen,
Das muß fallen und vergehen:
Wer GOtt fürcht, wird ewig stehen!

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LUTHER TANZT!

So heißt eine Zusammenstellung von Liedern aus der Zeit, als Martin Luther mit der mächtigen Kirche um den rechten Glauben stritt. In den Jahren, in denen die Ablaß-Prediger des Papstes durch Europa zogen und verkündeten „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt!“, streitet Luther schon aus seelsorgerlichen Gründen gegen die Ideologie, man könnte durch kirchlich vorgeschriebene Buß-Leistungen den Frieden mit Gott zurück gewinnen. Luther predigt und debattiert, singt auch und betet in einer anderen Weise, denn nicht durch das Kaufen von Ablaßbriefen, nicht durch Wallfahrten, Stiftungen und andere „gute Werke“ kann man sich die ewige Seeligkeit erkaufen.

Luther hat über Jahre die Briefe des Apostels Paulus studiert und kam am Ende mit ihnen zu dem Schluss: Gar nichts kannst du tun, um dir den Himmel zu verdienen. Im Gegenteil – jedes Werk, dass dir vielleicht die Sicherheut geben könnte, vor Gott „gut da stehen zu können“, ist am Ende schädlich, denn es hält dich vom rettenden Glauben an Christus ab. Paulus sagt sinngemäß: „Ich halte es für Dreck! Es wird vor Gott weniger gelten als ein Furz…“

Wie kriege ich einen gnädigen Gott? Das ist die große Frage Luthers, und er antwortet darauf wie Paulus: Allein durch den Glauben an die Gnade Gottes können wir hoffen, dass wir an Ende gerecht gesprochen werden – weil er seine Gerechtigkeit uns zu spricht.

Heilig und seelig sind die Menschen, die glauben und sich der Gnade Gottes anvertrauen. Sie sollen uns Vorbild und Ansporn sein.

Wer Gott fürcht, wird ewig stehen!

Die Interpretationen der Lieder Luthers durch das Ensemble „The Playfords“ bringen die Musik der Reformation auf eine ansprechende Weise in die Gegenwart. Sie klingen noch authentisch „mittelalterlich“, man hört die alten Lieder und Weisen, die auf Bauernmärkten, bei Tanzfesten, auf Dorfplätzen und in Schlössern gesungen wurden; man ahnt etwas von den Wurzeln der „geistlichen Musik“ in den Trinkliedern und Liebesliedern der damaligen Zeit – und doch klingen sie auch für moderne Ohren einladend, unwillkürlich summt man die Melodien mit und wippt mit den Füßen.

Auf Youtube findet man Kostproben und Ausschnitte aus dem Repertoire der „Playfords“, auf Spotify und anderen Streaming-Plattformen kann man sie auch hören, zum größten Teil sogar kostenlos. Neben den Gesängen aus der Reformationszeit gibt es auch eine Zusammenstellung von Liedern aus dem dreißigjährigen Krieg, Volksweisen aus mehreren Jahrhunderten aus Italien und Tänze aus England. Auch eine Platte mit weihnachtlichen Liedern kann man kaufen – ein ganz anderer Klang um den Adventskranz herum…

Breakfast all over the world

Das Auto ist gerade in der Werkstatt. Fleißige Hände montieren die Winterreifen und machen einen „Urlaubscheck“, damit die Flitzekiste wieder fit ist für die nächste Jahreszeit. Winter is coming…

Ich sitze derweil nebenan in einem türkischen Café und frühstücke. Ich war noch nie hier, aber es gefällt mir sehr. Nach allem, was ich weiß, ist es richtig authentisch, genau so geht es in den Restaurants in Istanbul oder Ismir zu. Es gibt heißen Tee mit viel Zucker, Sesamkringel und Oliven, Schafskäse und Tomaten. Ich habe Rührei bestellt und lehne mich zurück und genieße die Atmosphäre…

Schon immer war das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages für mich. Wenn ich Zeit habe, kann ich den ganzen Vormittag am Tisch sitzen, essen und trinken, Zeitungen lesen oder Musik hören… Schon als Student habe ich das getan, wann immer es möglich war.

Damals gab es Brötchen mit Butter, Honig und „Xäls“ – so heißt die Marmelade in Tübingen und überall im Schwabenland. In Berlin habe ich auch oft Mett mit Zwiebeln gegessen – Hackepeter nennt man das hier. Und manchmal gibt es auch Lachs oder Rollmops schon so früh am Morgen. Abgerundet wird das Ganze mit einem großen Glas Orangensaft.

Im Urlaub in der Türkei habe ich gelernt, Schafskäse, Oliven, Suçuk und Honig in der Wabe zum Frühstück zu essen. Auch in Griechenland kann man Ähnliches bekommen, und dazu gibt es schwarzen Tee oder Kaffee.

Ich liebe englisches Frühstück, obwohl das eher eine Ausnahme bleiben wird: Toast mit bitterer Orangenmarmelade, Rührei mit knusprigen Bacon, weiße Bohnen in Tomatensoße und dazu „Pudding“, der gar keiner ist, sondern eine sehr fette geräucherte Schwarzwurst. Das alles ist unglaublich lecker, aber man verträgt es nur einmal in der Woche.

Gewöhnungsbedürftig fand ich das Frühstück in Japan: dort gibt es grünen Tee, Gemüse und Fisch, in Algenblätter gewickelt, dazu Misu-Suppe und manchmal Ei, in der Pfanne gestockt… Als ich das zum ersten Mal gegessen habe, war mir hinterher schlecht, aber inzwischen finde ich es faszinierend und eine schöne Abwechslung.

Ich habe kein Problem damit, allein im Café zu essen, noch schöner ist es aber mit der Familie, wenn man beim Essen diskutieren, Geschichten erzählen und Pläne schmieden kann. Oder sich die Zeitung teilt. Da passt es gut, dass meine Frau lieber den politischen Teil liest und ich den Teil mit Wissenschaft, Kultur und Kunst. Und die Rätsel.

Die krassesten Frühstück-Buffets gibt es – wie erwartet – in Nordamerika: da gibt es alles, was man in Kontinentaleuropa erwartet, außerdem englisch breakfast, alles vom Mittelmeer, und dazu noch afrikanisches und asiatisches Frühstück. Der amerikanische Beitrag sind die Pancakes mit Sirup und der Instantcoffee, der mir allerdings nicht so gut schmeckt. Aber so ist Amerika. Hauptsache schnell und stark.

Nicht verstehen werde ich, warum es in italienischen Hotels den schlechtesten Kaffee in der ganzen Welt gibt – und in den Cafés gleich an der nächsten Ecke dann den allerbesten Cappuccino oder Espresso des Solarsystems… Ich werde nie wieder in einem italienischen Hotel frühstücken. Dafür gibt es dort die Bistros. Ihr werdet mir dankbar sein für diesen Tip.

In Frankreich und Spanien wissen die meisten Menschen ein gutes Frühstück nicht zu schätzen, da gibt es nur einen Kaffee und einen Croissant. Das wars dann schon. Dafür ist dort das Abendessen unübertroffen. Vielleicht werden spanische Mägen und französische Gaumen erst am Nachmittag wach und verschlafen das Frühstück…

So! Ich werde jetzt mal sehen, ob mein Auto fertig ist. Liebe Grüße an Euch alle. Und guten Appetit!